Weidetiere: hier fühlen sie sich richtig wohl

Das Rind gilt als das Weidetier schlechthin. Für die Huftiere ist es eine Leichtigkeit die Wiesen und Weiden zu pflegen und Verbuschung zu verhindern. Als Wiederkäuer haben sie die Möglichkeit, das Gras  zu verwerten und über das Fleisch der menschlichen Ernährung zuzuführen. Wir füttern bewusst kein Kraftfutter oder Getreide zu und vermeiden dadurch eine Flächenkonkurrenz zwischen Tierfutter und direkter Lebensmittelproduktion. Für unsere Tiere ist dies die gesündeste Fütterung überhaupt.

Übrigens, Grünland darf aus Gründen des Klima-, Boden- und Artenschutzes nicht umgebrochen werden.

Weidetiere

Wollen wir das ökologisch wertvolle Grünland erhalten, in Baden-Württemberg fast 40% , kommen wir an Rindern nicht vorbei.

Tierherde
Landwirtschaft In Mohrenstetten: artgerechte Haltung im Einklang mit der Natur

Die Beweidung sorgt für einen vielfältigen Bestand an Gräsern, Kräutern, Blühpflanzen und Leguminosen. In dieser Artenvielfalt fühlen sich die verschiedensten Tiere – von Insekten über Amphibien bis hin zu Hasen und Rehe wohl. Dass sich die Biodiversität bei Beweidung erhöht, ist wissenschaftlich nachgewiesen.

Die Kuhfladen, welche die Tiere in großer Zahl hinterlassen, düngen den Boden und dienen unzähligen spezialisierten Insekten und Käfern als Nahrung.  Über diese freuen sich wiederum Vögel, Fledermäuse, Amphibien und nicht zuletzt wir selbst.