Wir steuern auf 600 Jahre zu. Seit 1439 bewirtschaftet die Familie Waizmann das Hofgut Mohrenstetten. Eine alte Römerstraße quert das Gebiet. Eine Burg mit doppeltem Wallgraben dürfte noch älteren Datums sein. Vermeintlich waren bereits die Kelten hier sesshaft.
Noch heute sind Deiche von Fischteichen und Überreste von Eiskellern in der Landschaft erhalten. In früheren Jahrhunderten mussten diese Anlagen von wirtschaftlicher Bedeutung gewesen sein. Im Wald sind Spuren historischer Rückegassen, sogenannte Holzriese, erhalten. Und mancher alter Baum markiert den Hohlweg ins Dorf oder grenzt Flurstücke ab, die längst nicht mehr existieren.
Sie alle sind Zeugen wie in Mohrenstetten in Feld, Wald und Flur gewirtschaftet wird und wurde: im Einklang mit der Natur, im Respekt gegenüber Mensch und Tier, und dem Bekenntnis zum Erhalt der Ressourcen für die kommenden Generationen.
