Limousin Rinder gehörten vermutlich schon zu Beginn der europäischen Kulturgeschichte zu den Wegbegleitern der Menschen. Höhlenmalereien mit Rindern in der Lascaux-Höhle nahe Montignac werden auf ein Alter von 20.000 Jahren geschätzt.
Das golden-rote, mittelgroße Rind ist nach seiner Herkunft, der Region Limousin zwischen Zentral und Südwest-Frankreich, benannt. Die Tiere sind robust und kommen mit unterschiedlichen Witterungseinflüssen gut klar.
Seit den frühen Tagen Europas hat sich das Rind von einem Arbeitstier zu einem hoch spezialisierten, robusten und anpassungsfähigen Fleischrind entwickelt. Durch die steigende Nachfrage an Qualitätsfleisch wurde das Limousinrind in der ganzen Welt heimisch.
Sie besitzen einen sehr feinen Knochenbau und eine starke Bemuskelung aller fleischtragenden Partien, vor allem an den Keulen. Ihr Fleisch ist sehr mager mit einem geringen Fettanteil. Im Vergleich mit anderen Rassen haben sie die beste Schlachtausbeute – durch ein äußerst günstiges Verhältnis von Muskelfleisch und Knochenbau.
