Mutterkuhhaltung - ein Leben fast wie in freier Wildbahn

Seit über 40 Jahren betreiben wir Mutterkuhhaltung auf unserem Betrieb.

Mutterkuhhaltung ist eine naturnahe Form der Rinderhaltung, bei der die Tiere besonders artgerecht in einer Herde gehalten werden. Die Kälber bleiben zehn bis elf Monate bei der Mutter und sind in die Herde integriert. Im Gegensatz zur Milchviehhaltung wird bei der Mutterkuhhaltung die Kuh nicht gemolken, sodass das Kalb regelmäßig am Euter der Mutter säugen kann. Die Milch dient ausschließlich der Versorgung des Kalbes.

Um unseren Kunden ganzjährig Fleisch anbieten zu können, kalben unsere Kühe ebenfalls ganzjährig – im Sommer auf der Weide und im Winter im Stall. Mutterkühe bekommen jedes Jahr ein Kalb – in ihrem langen Leben ziehen viele von Ihnen mehr als zehn Kälber auf.

Gutmütige Tiere
Limousin Rinder sind sehr gutmütige Tiere. Sie verfügen allerdings über einen starken Beschützerinstinkt - insbesondere in der Nähe ihrer Kälber. Spaziergängern raten wir Abstand zu halten und Hunde an der Leine zu führen.

Vom Frühjahr bis zum Ende des Herbstes – je nach Witterung – laufen unsere Kühe im Herdenverband mit ihren Kälbern auf den Weideflächen rund um den Hof. Hier ernähren sie sich von frischen saftigen Gräsern und Kräutern.

Diese natürliche, gesunde Haltungsweise, mit viel Bewegung in freier Natur, lassen ein sehr gesundes, geschmackintensives und saftiges Fleisch heranwachsen.

Wintermonate: Tiere im Stall
Die Tore bleiben offen: Auch im Winter genießen die Rinder den Auslauf in der Natur.

Im Winterhalbjahr, von November bis Ende März, stehen die Kühe auf viel Stroh im geräumigen und luftigen Laufstall. Hier bekommen sie Grassilage und Heu von unseren eigenen Flächen zur Fütterung.